Fachlexikon für Putze & Beschichtungen

Wasseraufnahmekoeffizient w


wird nach EN ISO 15148 bestimmt. Häufig wird ein w-Wert auch für Beschichtungen angegeben, wo aufgrund der relativ geringen Schichtdicke die Wasseraufnahme jedoch eine (meßtechnisch) zu vernachlässigende Größe 117 darstellt und durch die Wasserdurchlässigkeit überlagert wird. Für (dickschichtige) Putze gilt nach DIN 18550 folgende Einteilung:

Durch regelmäßiges Wiegen der betreffenden Proben nach unterschiedlichen Zeitabständen erhält man eine Gerade für die Wasseraufnahme in Abhängigkeit von der Eintauchzeit. Um dieses Verfahren bei schwach saugenden Materialien abzukürzen wird oft ein w 24-Wert angegeben, d.h. die ermittelte Wasseraufnahme nach 24-stündiger Einwirkungsdauer. Dispersionsputze, Siliconharzputze und organisch vergütete Silikatputze können mit der Wasserdurchlässigkeitsrate besser als mit dem Wasseraufnahmekoeffizienten charakterisiert werden.

Siehe auch:
Wasserdurchlässigkeitsrate w
Fassadentheorie
Kapillare Wasseraufnahme

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